Nachtzug nach Lissabon

Seit Jahren verläuft das Leben des geschiedenen und einsamen Lateinlehrers Raimund Gregorius, von seinen Schülerinnen und Schülern liebevoll „Mundus“ genannt, in festen Bahnen – ohne Inspiration und ohne Perspektive. Als er sich an einem verregneten Morgen, wie jeden Tag seit 30 Jahren, auf den Weg in die Schule macht, trifft er auf einer Brücke auf eine junge Portugiesin. Er kann sie gerade noch festhalten, als sie von der Brücke springen möchte und nimmt sie kurzerhand mit in die Schule. Doch kurz darauf verschwindet die geheimnisvolle Frau von dort und lässt nur eine Jacke zurück. Darin findet Raimund das Buch „Um ourives das palavras” (Ein Goldschmied der Worte) des portugiesischen Arztes Amadeu Inácio de Almeida Prado.

Spontan befreit sich der Gregorius von der Routine seines eingefahren Lebens und macht sich auf die Suche nach der jungen Frau. Er entdeckt zwischen den Buchseiten eine Fahrkarte für einen Zug, der in 15 Minuten abfährt und eilt zum Bahnhof in der Hoffnung, die Gesuchte dort zu finden. Doch sie erscheint nicht und Raimund steigt kurz entschlossen in den Nachtzug nach Lissabon. Dies ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise, an deren Ende Raimund Gregorius ein anderer sein wird.

Im Zug beginnt er das Buch zu lesen und ist fasziniert von den leidenschaftlichen Worten, die ihm aus der Seele sprechen. Er will unbedingt mehr über den Autor herausfinden, ihn nach seiner Ankunft in Lissabon kennenlernen. Im Laufe seiner Recherchen taucht Gregorius nicht nur tief in ein düsteres Kapitel der portugiesischen Geschichte ein, die Nelkenrevolution, sondern deckt auch eine tragische Dreiecksgeschichte auf, eine Geschichte von Liebe, Loyalität und Verrat, die ihre Schatten bis in die Gegenwart wirft. Und er trifft auf seiner Reise, die zur befreienden Suche nach dem wahren Sinn des Lebens geworden ist, auf einen Menschen, der lange verschüttete Gefühle in ihm weckt. Wird Raimund sich trauen, einen Neubeginn zu wagen, sich zu seinen Gefühlen für Mariana zu bekennen?

Der dänische Regisseur Bille August hat bei der Verfilmung des Bestsellers von Pascal Mercier Regie geführt. Entstanden ist ein kleines Glanzstück unter den Literaturverfilmungen mit einer großartigen Schauspielerriege: Internationale Stars wie Jeremy Irons, Mélanie Laurent, Jack Huston, Tom Courtenay, Bruno Ganz, Lena Olin, Christopher Lee und Charlotte Rampling gehören dazu und mit Martina Gedeck und August Diehl auch bekannte deutsche Darsteller.

Information:
Filmstart: 7. März 2013, s. aktuelles Kinoprogramm der Tageszeitungen www.nachtzug-nach-lissabon.de

Bad Gastein – Urlaub am Berg

Nicht nur Pisa, sondern auch Bad Gastein im Salzburger Land hat einen schiefen Turm, wenn auch nur einen kleinen. Er gehört zur Schiefen Alm, die auf 1266 m Höhe am Stubnerkogel liegt, mit einem traumhaften Blick über Bad Gastein. Und der Turm des Feriendomizils birgt etwas Besonderes: die Erzherzog-Johann-Suite mit offenem Kamin und Galerie, die komfortabelste Ferienwohnung im außen urigen und innen modernen Berghaus. Hier finden bis zu acht Personen Platz, in den schmucken Alm-Appartements können zwei und in den Alm-Suiten vier Personen den Wohnkomfort einer Nobelherberge genießen. Wer gerne mit Frühstück buchen möchte, kann sich in der benachbarten Bellevue-Alm verwöhnen lassen.

Das nur eine Autostunden von Salzburg entfernte, kleine Schmuckstück in den österreichischen Alpen liegt direkt an der Skipiste auf der Höhe der Mittelstation. Auf ihre Kosten kommen dort oben vor allem Aktivurlauber, wie Skifahrer und im Sommer Wanderer. Oder Menschen, die in Ruhe die Berge am Nationalpark Hohe Tauern genießen wollen.

Information und Buchung:
MONDI-HOLIDAY Bellevue Bad Gastein, Karl-Heinrich-Waggerl-Str. 9, 5640 Bad Gastein, Tel. 0043/6434/60 06, www.schiefealm.at

Wertvolle Originalmanuskripte und rare Fotografien – die Monacensia

Das traditionsreiche Institut gehört zu den Münchner Stadtbibliotheken und ist seit fast 30 Jahren im Hildebrandhaus an der Maria-Theresia-Straße untergebracht, im ehemaligen Wohnsitz des Bildhauers Adolf von Hildebrand. Zum Bestand der Monacensia gehören die umfangreichenMünchen-Bibliothek mit ca. 132.000 Büchern und das Literaturarchiv der Stadt München mit über 320.000 Autographen und Handschriften. Über 230 Nachlässe und Archive renommierter Künstler, Schriftsteller und Persönlichkeiten, die in München lebten oder mit dieser Stadt in engem Kontakt stehen, sind darunter: Der Nachlass von Klaus Mann, Erika Mann, Ludwig Thoma, Franziska zu Reventlow, Frank Wedekind, Liesl Karlstadt, Annette Kolb, Oskar Maria Graf oder Grete Weil ebenso wie die Archive von Carl Amery, Dagmar Nick, Wolfgang Bächler und anderen zeitgenössischen Autorinnen und Autoren.

Die Monacenisa organisiert auf Basis des eigenen Bestandes regelmäßig Ausstellungen mit Veranstaltungen und gibt außerdem eine eigene Buchreihe heraus. Die Benutzung der Bibliothek ist kostenlos. Die Bücher können zwar nicht nach Hause ausgeliehen werden, es steht jedoch ein großer Lesesaal zur Verfügung.

Renovierung, Interimsquartier und Wiedereröffnung

Ab 1. Mai 2013 wird die Monacensia wegen Sanierung geschlossen, die Wiedereröffnung ist für November 2015 geplant. Ab 1. September 2013 kann das Literaturarchiv in der Watzmannstraße 1a in Giesing eingesehen werden, die Auskunftstheke der Monacensia-Bibliothek wird auf Ebene 2.1 der Stadtbibliothek am Gasteig geöffnet sein. Kurzfristige Änderungen finden sich unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia.

Information:
Monacenisa bis 30.04.13: Maria-Theresia-Str. 23 Mo-Mi, Fr, 10.30-18 Uhr Do, 10.30.19 Uhr www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia Lesesaal Literaturarchiv ab 01.09.13: Watzmannstraße 1a Mo-Fr, 10-18 Uhr Auskunftstheke der Monacensia-Bibliothek ab 01.09.13: Stadtbibliothek Am Gasteig, Ebene 2.1

Das Haus der Eigenarbeit

Das Haus der Eigenarbeit (HEi) ist ein Haus für alle, die Spaß haben am Werken, Basteln, Reparieren, Selbermachen. Dabei können versierte Handwerker ebenso wie Anfänger zwischen verschiedenen Angeboten wählen. Einen Einstieg ins handwerkliche oder künstlerische Schaffen bietet das umfangreiche Kursangebot: ob Schmieden, Fahrradreparatur oder Schweißen, Buchbinden, Kleinmöbel restaurieren oder Polstern, Schmuckherstellung, Töpfern oder Fotografieren – in zahlreichen Kursen können sich Hobby-Handwerker Grundlagen aneignen oder fortgeschrittene Techniken erlernen.

Oder man legt in einer der professionell ausgestatteten Werkstätten einfach gleich los, am besten während der Beratungszeiten, in denen Fachberater bei Fragen oder Problemen zur Verfügung stehen – egal, ob nur ein Brett gekürzt werden muss oder der Traumschrank gebaut werden soll. Wer fachliche Beratung vor Ort braucht, kann den Mobil-Service des HEi nutzen und für Umbauten oder Reparaturen Zuhause kann man sich im HEi Profi-Werkzeug ausleihen.

Das HEI ist auch ein Treffpunkt für künstlerisch, kulturell und sozial Aktive. So dient das Werkstattcafé nicht nur dem kulinarischen Wohl sondern ist Ort für Ausstellungen und Veranstaltungen, in kleineren Gruppenräumen treffen sich Initiativen und Vereine.

Kontakt:
Haus der Eigenarbeit Wörthstraße 42, Rückgebäude 81667 München Tel. 089/448 06 23 www.hei-muenchen.de

Schelmenroman aus Schweden

Allan Karlsson, der Held des Buches, büxt kurz vor der Feier seines 100. Geburtstages aus dem Altenheim aus. Anstatt sich vom angerückten Stadtrat und der Presse feiern zu lassen, steigt er kurz entschlossen aus dem Fenster und in den nächsten Bus. Dass es dabei einen Koffer mitgehen lässt, auf den aufzupassen ihn ein junger Mann gebeten hat, während er zur Toilette geht, das hat allerlei zur Folge. Denn in dem Koffer befinden sich 50 Millionen Kronen aus Drogengeschäften.

Und mit einem Mal verfolgen nicht nur Polizei und Presse den verschwundenen Jubilar sondern auch die schwedische Mafia ist hinter Allan Karlsson her. Auf seiner abenteuerlichen Flucht, die im Wechsel mit Rückblicken in seine ebenso abenteuerliches Leben erzählt wird, findet Allan gleichgesinnte Freunde: den 70-jährigen Gelegenheitsdieb Julius, der reiche Imbissbudenbetreiber Benny und Sonja, die Besitzerin eines entlaufenen Elefanten. Bald schon steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jungen Jahren die ganze Welt durcheinander gebracht.

Jonas Jonasson erzählt in seinem Debutroman ein wunderbar komisches „road movie“ und zugleich die unglaubliche Lebensgeschichte von Allan Karlsson, einem Mann, der sich zwar nie für Politik interessierte, aber trotzdem in den letzten hundert Jahren ständig zufällig in die großen historischen Ereignisse verwickelt war.

Information:
Jonas Jonasson, Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, carl’s books, 14,99 Euro

Herzblut – Kluftingers neuer Fall

Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. „Alpträume von zu viel Schweinsbraten“, tun seine Kollegen diesen Verdacht ab. Kluftinger ermittelt auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät …

Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind?

Information:
Michael Kobr, Volker Klüpfel, Herzblut, Droemer Knaur Verlag, 19,99 Euro

Zivilcourage zeigen – aber wie?

Die meisten kennen eine kritische Situation, wo sie sich im Nachhinein gefragt haben, ob sie nicht eingreifen oder helfen hätten sollen. Nicht nur ältere Menschen sind oft unsicher und ängstlich, wenn es darum geht, auf der Straße Zivilcourage zu zeigen: Soll man in einer Situation mit Handgreiflichkeiten direkt dazwischen gehen? Ist es ratsam einzugreifen, wenn eine Situation bereits eskaliert ist? Verhält man sich im Kontakt richtig oder verschärft man ungewollt eine bedrohliche Situation? Nicht erst seit dem Tod von Dominic Brunner ist Zivilcourage in das Blickfeld der öffentlichen Diskussion gerückt.

Es ist wichtig, eine Situation richtig einschätzen zu können und auf die eigene Angst zu hören. Bevor man direkt einschreitet, gibt es andere Möglichkeiten zu helfen und kritische Situationen zu deeskalieren: Etwa, mit dem Handy die Polizei zu informieren. Oder z.B. in einem S-Bahnwaggon etwas in eine Tür stellen, damit die S-Bahn in der Station stehen bleibt, und dem Fahrer Bescheid zu geben. Das wichtigste ist, alle, also Opfer, Täter und sich selbst zu schützen.

Vorher darüber nachzudenken hilft, in der Krisensituation besonnen handeln zu können. Eine Möglichkeit bieten die Kurse der Münchner Polizei zum Thema Zivilcourage, Selbstsicherheit und Eigenschutz, die sich auch an Senioren wendet. Es wird gezeigt, wie man sich und anderen im Notfall helfen kann. Anhand von Übungen und praktischen Rollenspielen lernen die Teilnehmer, wie sie eine bedrohliche Situation erkennen und entschärfen können. Außerdem werden Informationen über Nothilfeeinrichtungen in Fahrzeugen und auf Bahnsteigen des öffentlichen Nahverkehrs und über gesetzliche Bestimmungen wie z.B. Notwehr vermittelt. Der ca. drei-, vierstündige kostenloses Kurs findet in den Räumlichkeiten des örtlichen Polizeireviers statt, Informationen sind erhältlich unter Tel. 0 89/29 10 44 44. Weitere Kurse gibt es z.B. bei der Münchner Volkshochschule.

Infos zu Polizeikursen für Zivilcourage
Tel. 0 89/29 10 44 44 www.polizei.bayern.de/ppmuc/schutz

Bäume pflanzen für die Zukunft

Als der damals 9-jährige Felix Finkenbacher im Jahr 2007 ein Schulreferat zur Klimaerwärmung vorbreitete, stieß er bei seinen Recherchen auf Wangari Maathai. Die Kenianische Umweltaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin, liebevoll „Mama Miti“ genannt (Kisuaheli für “Mutter der Bäume“), hat eine Bewegung ins Leben gerufen, die sich die sich die Wiederaufforstung Afrikas zum Ziel gesetzt und in 30 Jahren über 30 Millionen Bäume gepflanzt hat.

Inspiriert von diesem Vorbild schloss Felix sein Referat mit einer Vision, wie man etwas gegen die Klimaerwärmung tun könnte: Kinder sollen in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen, um auf diese Weise einen CO2-Ausgleich zu schaffen. Seine Mitschüler und die Lehrerin waren begeistert und die Schülerinitiative „Plant-for-the-Planet“ entstand. 5 Jahre später ist daraus eine globale Kinder- und Jugendbewegung geworden, in der weltweit über 100.000 Kinder aktiv sind: sie organisieren Plant-for-Planet Akademien, wo interessierte Kinder und Jugendliche Fakten und Hintergründe zum Thema Klimakrise und globale Gerechtigkeit erfahren. Dort lernen sie auch als Botschafter für Klimagerechtigkeit selber Vorträge zum Thema zu halten. Und die Kinder und Jugendlichen organisieren zahlreiche Baumpflanzaktionen, insgesamt wurden weltweit bereits über 12 Milliarden Bäume gepflanzt.

Es geht den Kinder und Jugendlichen aber nicht nur um einen CO2-Ausgleich, sie setzen sich auch für eine Gesamtreduktion der Emission von Treibhausgasen und vor allem für Klimagerechtigkeit ein. Dazu soll es eine einheitliche Emissions-Obergrenze für alle geben. Der Clou daran: wer mehr CO2 produziert (z.B. wir in Europa) muss an diejenigen, die weniger produzieren (z.B. afrikanische Länder), einen Ausgleich zahlen. Dieses Geld könnte vor Ort für z.B. für eine bessere Bildung oder den Abbau von Hunger und Armut eingesetzt werden. Mit ihrer weltweiten Kampagne „Stop talking start acting“, die von vielen Prominenten unterstützt wird, fordern sie Politiker und Entscheidungsträger auf, nicht nur zu reden sondern zu handeln. Denn: es geht um ihre Zukunft!

Wer die Arbeit der engagierten Kinder und Jugendliche unterstützen möchte, kann dies z.B. mit einer Patenschaft oder einer regelmäßigen bzw. einmaligen Spende tun oder vor Ort eine dabei helfen, eine Baumpflanzaktion durchzuführen. Informationen dazu finden sich auf der Homepage: www.plant-for-the-planet.org

Kontakt:
Plant for the Planet Tel. 08808/93 45 www.plant-for-the-planet.org

Münchner KulturGeschichtsPfade

Wer sich für die Münchner Stadtgeschichte interessiert, kann mithilfe der KulturGeschichtsPfade lokale Besonderheiten der Stadtentwicklung entdecken. Die sorgsam recherchierten und liebevoll gestalteten Informationsbroschüren enthalten neben einer Einführung in die Entwicklung des jeweiligen Stadtviertels Touren mit ausführlichen Beschreibungen der bedeutenden Bauwerke, geschichtsträchtigen Plätze und Wohnungen oder Wirkungsstätten bemerkenswerter Persönlichkeiten entlang des Pfads. Dabei sind die Rundgänge so angelegt, dass sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können. Vor Ort weisen Orientierungstafeln den jeweiligen Pfad und die betreffende Einzelstation aus, in der Broschüre finden sich ergänzend dazu Karten.

Die reichhaltig mit historischem Fotos und Ansichten bebilderten Broschüren gibt es mittlerweile für die folgenden 14 Stadtbezirke: Ludwigvorstadt-Isarvorstadt, Maxvorstadt, Au-Haidhausen, Neuhausen-Nymphenburg, Moosach, Schwabing-Freimann, Trudering-Riem, Ramersdorf-Perlach, Obergiesing-Fasangarten, Pasing-Obermenzing, Aubing- Lochhausen-Langwied, Allach-Obermenzing, Feldmoching-Hasenbergl und Laim. Weitere KulturGeschichtsPfade für Schwabing-West, Bogenhausen, Hadern und Milbertshofen-Am Hart sind in Arbeit bzw. geplant. Sie sollen zu einem flächendeckenden Netzwerk der Geschichte Münchens ausgebaut werden.

Die KulturGeschichtsPfade sind als Broschüre in der Stadtinformation am Marienplatz erhältlich oder können im Internet unter www.muenchen.de abgerufen werden. Mit einer Spende kann man dazu beitragen, dass die stark nachgefragten Broschüren auch künftig gratis verteilt werden können.

Spenden für die KulturGeschichtsPfade
Landeshauptstadt München Konto 81300 BLZ 70020270 HypoVereinsbank München „Verwendungszweck 9.225.415183.004.1“ (unbedingt angeben)

Ladencafé Marais – Geschmackssachen

Benannt nach einem der schönsten Pariser Stadtviertel ist ein entzückendes kleines Café auf der Schwanthalerhöhe. Das Marais ist aber mehr als ein Café. Mit der Mischung aus einem Lokal und einem Laden für schöne Dinge, mit diesem liebenswürdigen Konzept haben sich die drei Geschäftsführerinnen Barbara Schedel, Alexandra Baumann und Monika Almeida einen Traum verwirklicht. Geschmackvolles kann man im Ladencafé „Marais“ in mehrerer Hinsicht entdecken. Die Verkaufstheke, Schneiderschübe und Vitrinen – alles Ladenmöbel aus den 20er Jahren, die aus dem alteingesessenen Münchner Textil-Warenhaus stammen, das vorher hier sein Zuhause hatte – sind voll mit netten kleinen Dingen: von Schmuck, Tüchern und Hüten über Kunsthandwerk bis zu italienischen Delikatessen. Dazwischen, oder auch mitten im Schaufenster, sitzen die Gäste auf antiken Stühle und Tische und genießen bei einem Kaffee eines der schmackhaften Paninis. Das Kuriose daran: auch diese Möbel stehen teilweise zum Verkauf, wie an den kleinen Preisschildern zu sehen ist. Ein Besuch lohnt sich!